Der Abschnitt Iggenhausen - Katzenstein

Gleisbau


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November 2011

 (Größe ca. 55 kB) An einem wunderschönen Oktober Morgen wurden die in Iggenhausen zwischengelagerten Schwellen auf die Trasse gefahren und ausgelegt.
Das Gleis liegt zu diesem Zeitpunkt bis zum Bahnübergang Iggenhausen, bei dem gelben Baucontainer im Hintergrund links. Daß das Bild etwas gestellt wirkt, liegt daran, daß wir nur zu dritt waren und ich nicht gleichzeitig Radlader fahren und fotografieren kann.  (Größe ca. 51 kB)
 (Größe ca. 51 kB) Nach dem Auslegen der Schwellen hinter dem Bahnübergang in Iggenhausen.
Am selben Tag wurden noch die ersten 2 Joche auf den gerade ausgelegten Schwellen montiert.  (Größe ca. 42 kB)
 (Größe ca. 39 kB) 6 Joche wird der Bogen lang werden, dann kommt eine Zwischengerade.
Eine Woche später sind alle 6 Bogenjoche verlegt.
Der große Baum im Hintergrund links steht hinter der zukünftigen Brücke über die Egau mitten auf der Trasse und wird im kommenden Winter fallen müssen.
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 (Größe ca. 58 kB) Bis hier können wir das Gleis noch legen, dann muß der Gleisbau bis zur Fertigstellung der Brückenfundamente ruhen.
Der Feldweg links neben der Trasse endet hier und die Baufahrzeuge müssen hinter dem Schotterhaufen auf das Streckenplanum wechseln und so zur Brückenbaustelle fahren.
Hier die Situation nochmals, die künftige Brückenbaustelle liegt kurz vor dem großen Baum im Hintergrund links.  (Größe ca. 37 kB)
 (Größe ca. 61 kB) Der Blick zurück nach Iggenhausen zeigt die ausgelegten Schwellen und kaum erkennbar die Hebeböcke am Ende des Bogens nach dem Bahnübergang.
Mitte November wurden bei nebligem, trüben aber zum Glück immer noch trockenen Wetter die ersten vier Joche der Geraden verlegt.  (Größe ca. 61 kB)
 (Größe ca. 48 kB) In der Geraden lassen sich die Gleise leichter verlegen als im Bogen, diese Gerade wurde an einem Nachmittag eingebaut.
Nochmals der Blick vom Gleisende zurück zum Bahnübergang. Vor drei Wochen wurden hier die Schwellen ausgelegt.  (Größe ca. 44 kB)

Februar 2012

Auch im Winter kann an der Strecke gearbeitet werden, bei Schnee und Eis ist die Zeit des Vegetationsrückschnitts gekommen. Für den Weiterbau mußte der Abschnitt ab der Egaubrücke Iggenhausen bis kurz vor den Härtsfeldsee freigeschnitten werden. Ein großer Teil davon wurde von einer professionellen Firma gerodet, die das Holz zu Hackschnitzeln verarbeitet und verkauft. Daß das für uns kostenneutral ausgeht, ist den gestiegenen Preisen für nachwachsende Rohstoffe zu verdanken.

Doch auf dem Abschnitt zwischen der Egaubrücke und dem Flutdurchlass konnten die schweren Maschinen nicht eingesetzt werden, sie hätten über ein mit Winterfrucht bestelltes Feld fahren müssen, was sicher nicht ohne Flurschaden ausgegangen wäre. Hier mussten wir selbst Hand anlegen.

 (Größe ca. 94 kB) Dabei entstanden diese Bilder. Hier ein Blick zurück nach Iggenhausen, hinter der fehlenden Brücke ist das Planum der Baustrasse auf dem Damm, ungefähr in Bildmitte ist das aktuelle Ende des Schienenstrangs zu sehen.
Der auf den obigen Bildern erwähnte einzeln stehende Baum steht hier noch, sobald die Reste seiner Kollegen weggeräumt sind, fällt er auch..  (Größe ca. 123 kB)
 (Größe ca. 136 kB) Da das Schnittgut nicht abtransportiert werden kann, wird es hier erst einmal auf Häufen zwischengelagert und muß wohl verbrannt werden
Hier steht jetzt kein Baum mehr, die Äste werden auf den Bahndamm geworfen und gestapelt, das Stammholz bliebt am Dammfuß liegen und wird abtransportiert, sobald wir mit dem Zug hier her fahren können. Dann können wir es holen und damit unsere Dampflok anheizen.  (Größe ca. 95 kB)

Diese Arbeiten fanden übrigens bei Temperaturen von ca. -15 °C statt, dazu blies ein kräftiger Wind. Das hatte den Vorteil, daß der Acker gefroren ist und wir so keinen Flurschaden anrichten konnten. Nachteilig war, daß der Akku meiner Digitalkamera bei der Kälte kaum noch Strom lieferte, sonst hätte ich mehr Bilder machen können.

Mehr Bilder:

Eine Woche später hatte es wieder Temperaturen im Plusbereich und wir mußten noch ein paar Schlehenhecken roden. Dabei entstanden dann diese Bilder:

 (Größe ca. 116 kB) Die Fundamente der Egaubrücke.
Fertig: Alles Holz liegt am Boden, Sträucher, Hecken, Bäume, alles gerodet.  (Größe ca. 105 kB)
 (Größe ca. 140 kB) Wenn das Holz weg ist, sieht man von hier aus den Härtsfeldsee.
Der Flutdurchlass, Fundament auf der Neresheimer Seite.  (Größe ca. 115 kB)
 (Größe ca. 120 kB) Und das Fundament auf der Dischinger Seite.
Hier der von der Firma freigeschnittene Bahndamm, ungefähr an der Stelle, an der das Urwaldbild 2005 entstand.
Im Hintergrund ist bereits der Härtsfeldsee zu sehen
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 (Größe ca. 109 kB) Der Blick zurück über den Flutdurchlass und die Egabrücke auf den Bogen nach Iggenhausen. Der Pfeil markiert das aktuelle Gleisende
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Hier der Überblick über diesen Abschnitt: Links der Damm, der von der Firma gerodet wurde, dann der Flutdurchlass und der Dammabschnitt bis zur Egau, den wir gerodet haben. Hinter der Egau der bereits vorbereitete Damm mit dem Bogen nach Iggenhausen.
Gut zu sehen, daß der Dammabschnitt zwischen den Brücken von Äckern gesäumt ist, die den Zugang zum Damm mit schwerem Gerät verhindert haben.
Auf dem Vergleichsbild von 2007 sind noch die Bäume zu sehen, von denen hier nur noch die Baumstümpfe herumliegen.  (Größe ca. 124 kB)
 (Größe ca. 116 kB) Der weitere Verlauf Richtung See von der Strasse aus gesehen. Die Trasse führt zwischen zwei Schlehenhecken hindurch zum Bahnhof Katzenstein, der sich zwischen der Straße und dem See befinden wird.
Hier liegen die von der Firma gefällten Bäume auf der Trasse und warten auf den Häcksler. Bis hierher kann dann im Laufe des Jahres das Planum vorbereitet werden. Die Schranke sperrt einen kleinen Feldweg ab, der die Felder zwischen dem Bahndamm und der weiter südlich verlaufenden Egau erschliesst.  (Größe ca. 95 kB)

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[ Letzte Aktualisierung 22.02.2012 Gerald Stempel ]