Der Abschnitt Iggenhausen - Katzenstein
Gleisbau
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November 2011
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An einem wunderschönen Oktober Morgen wurden die
in Iggenhausen zwischengelagerten Schwellen auf die Trasse gefahren und
ausgelegt. |
| Das Gleis liegt zu diesem Zeitpunkt bis zum Bahnübergang
Iggenhausen, bei dem gelben Baucontainer im Hintergrund links. Daß
das Bild etwas gestellt wirkt, liegt daran, daß wir nur zu dritt
waren und ich nicht gleichzeitig Radlader fahren und fotografieren kann. |
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Nach dem Auslegen der Schwellen hinter dem Bahnübergang
in Iggenhausen. |
| Am selben Tag wurden noch die ersten 2 Joche auf den
gerade ausgelegten Schwellen montiert. |
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6 Joche wird der Bogen lang werden, dann kommt eine
Zwischengerade. |
Eine Woche später sind alle 6 Bogenjoche verlegt.
Der große Baum im Hintergrund links steht hinter der zukünftigen
Brücke über die Egau mitten auf der Trasse und wird im
kommenden Winter fallen müssen. |
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Bis hier können wir das Gleis noch legen, dann muß
der Gleisbau bis zur Fertigstellung der Brückenfundamente ruhen.
Der Feldweg links neben der Trasse endet hier und die Baufahrzeuge müssen
hinter dem Schotterhaufen auf das Streckenplanum wechseln und so zur Brückenbaustelle
fahren. |
| Hier die Situation nochmals, die künftige Brückenbaustelle
liegt kurz vor dem großen Baum im Hintergrund links. |
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Der Blick zurück nach Iggenhausen zeigt die
ausgelegten Schwellen und kaum erkennbar die Hebeböcke am Ende des
Bogens nach dem Bahnübergang. |
| Mitte November wurden bei nebligem, trüben aber
zum Glück immer noch trockenen Wetter die ersten vier Joche der
Geraden verlegt. |
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In der Geraden lassen sich die Gleise leichter
verlegen als im Bogen, diese Gerade wurde an einem Nachmittag eingebaut. |
| Nochmals der Blick vom Gleisende zurück zum Bahnübergang.
Vor drei Wochen wurden hier die Schwellen ausgelegt. |
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Auch im Winter kann an der Strecke gearbeitet werden, bei Schnee und Eis
ist die Zeit des Vegetationsrückschnitts gekommen. Für den
Weiterbau mußte der Abschnitt ab der Egaubrücke Iggenhausen bis
kurz vor den Härtsfeldsee freigeschnitten werden. Ein großer
Teil davon wurde von einer professionellen Firma gerodet, die das Holz zu
Hackschnitzeln verarbeitet und verkauft. Daß das für uns
kostenneutral ausgeht, ist den gestiegenen Preisen für nachwachsende
Rohstoffe zu verdanken.
Doch auf dem Abschnitt zwischen der Egaubrücke und dem
Flutdurchlass konnten die schweren Maschinen nicht eingesetzt werden, sie
hätten über ein mit Winterfrucht bestelltes Feld fahren müssen,
was sicher nicht ohne Flurschaden ausgegangen wäre. Hier mussten wir
selbst Hand anlegen.
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Dabei entstanden diese Bilder. Hier ein Blick zurück
nach Iggenhausen, hinter der fehlenden Brücke ist das Planum der
Baustrasse auf dem Damm, ungefähr in Bildmitte ist das aktuelle
Ende des Schienenstrangs zu sehen. |
| Der auf den obigen Bildern erwähnte einzeln
stehende Baum steht hier noch, sobald die Reste seiner Kollegen weggeräumt
sind, fällt er auch.. |
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Da das Schnittgut nicht abtransportiert werden kann,
wird es hier erst einmal auf Häufen zwischengelagert und muß
wohl verbrannt werden |
| Hier steht jetzt kein Baum mehr, die Äste werden
auf den Bahndamm geworfen und gestapelt, das Stammholz bliebt am Dammfuß
liegen und wird abtransportiert, sobald wir mit dem Zug hier her fahren
können. Dann können wir es holen und damit unsere Dampflok
anheizen. |
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Diese Arbeiten fanden übrigens bei Temperaturen von ca. -15 °C
statt, dazu blies ein kräftiger Wind. Das hatte den Vorteil, daß
der Acker gefroren ist und wir so keinen Flurschaden anrichten konnten.
Nachteilig war, daß der Akku meiner Digitalkamera bei der Kälte
kaum noch Strom lieferte, sonst hätte ich mehr Bilder machen können.
Eine Woche später hatte es wieder Temperaturen im Plusbereich und
wir mußten noch ein paar Schlehenhecken roden. Dabei entstanden dann
diese Bilder:
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Die Fundamente der Egaubrücke. |
| Fertig: Alles Holz liegt am Boden, Sträucher,
Hecken, Bäume, alles gerodet. |
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Wenn das Holz weg ist, sieht man von hier aus den Härtsfeldsee. |
| Der Flutdurchlass, Fundament auf der Neresheimer
Seite. |
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Und das Fundament auf der Dischinger Seite. |
Hier der von der Firma freigeschnittene Bahndamm,
ungefähr an der Stelle, an der das Urwaldbild 2005 entstand.
Im Hintergrund ist bereits der Härtsfeldsee zu sehen |
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Der Blick zurück über den Flutdurchlass und
die Egabrücke auf den Bogen nach Iggenhausen. Der Pfeil markiert
das aktuelle Gleisende |
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Hier der Überblick über diesen Abschnitt: Links der Damm,
der von der Firma gerodet wurde, dann der Flutdurchlass und der
Dammabschnitt bis zur Egau, den wir gerodet haben. Hinter der Egau der
bereits vorbereitete Damm mit dem Bogen nach Iggenhausen.
Gut zu sehen, daß der Dammabschnitt zwischen den Brücken von
Äckern gesäumt ist, die den Zugang zum Damm mit schwerem Gerät
verhindert haben. |
| Auf dem Vergleichsbild von 2007 sind noch die Bäume
zu sehen, von denen hier nur noch die Baumstümpfe herumliegen. |
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Der weitere Verlauf Richtung See von der Strasse aus
gesehen. Die Trasse führt zwischen zwei Schlehenhecken hindurch zum
Bahnhof Katzenstein, der sich zwischen der Straße und dem See
befinden wird. |
| Hier liegen die von der Firma gefällten Bäume
auf der Trasse und warten auf den Häcksler. Bis hierher kann dann
im Laufe des Jahres das Planum vorbereitet werden. Die Schranke sperrt
einen kleinen Feldweg ab, der die Felder zwischen dem Bahndamm und der
weiter südlich verlaufenden Egau erschliesst. |
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[ Letzte Aktualisierung 22.02.2012 Gerald Stempel ]