Schwellen wechseln an Weiche 7
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Juni 2026
wie schon im Baubericht im April 2026 angekündigt, stehen an
einigen Weichen Schwellenwechsel an.
Wir beginnen mit der Weiche 7, da hier der Zustand der Schwellen am
schlechtesten ist.
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Das sind die "neuen" Schwellen, die in die
Weiche 7 eingebaut werden sollen. Natürlich sind sie nicht neu,
sondern gebraucht, aber aus einem ganz besonderen Holz. Bongossi, auch
Eisenholz genannt. |
| Eine dieser Schwellen wiegt ca. 150 Kilo, das heisst,
der ganze Stapel 4,5 Tonnen. |
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Hier die Weiche 7 und die daneben angelegte Grube, um
die Schwellen seitlich herausziehen zu können.
Wir können nicht die Weiche komplett ausbauen, da sie jederzeit
befahrbar sein muss, deshalb werden wir die Schwellen einzeln wechseln.
Je nachdem, wieviele Leute gerade für diese Arbeit zur Verfügung
stehen, wird nur eine Schwelle ausgegraben oder mit Abstand zueinander
zwei oder drei gleichzeitig. |
Der Schwellenwechsel ist in vollem Gange. Je nach Personalverfügbarkeit
geht es mal schneller und mal langsamer. Die aktuelle Hitze bremst die
Arbeitsgeschwindigkeit ebenfalls etwas.
Bei knapp 40 Grad im Schatten, und hier gibt es keinen Schatten, sind
regelmässige Abkühl- und Trinkpausen eine absolute
Notwendigkeit.
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Der Schwellentransport ist aufgrund der beengten Verhältnisse
nicht ganz trivial, meistens nehmen wir dazu zwei Sackkarren, um die
Schwellen längs transportieren zu können. Wenn man mal alleine
ist, dann kann man es auch so machen. |
Die ausgebauten Altschwellen werden neben die "neuen"
Schwellen gelegt, um sicherzustellen, dass die vorhandenen Schraublöcher
in den neuem Schwellen nicht mit den neu zu bohrenden Löchern
zusammenfallen.
Dann werden die Lochpositionen angezeichnet und die neue Schwelle auf die
richtige Länge abgeschnitten.
| Hier ist die neue Schwelle schon wieder an ihrem Platz
und wird provisorisch mit Schraubzwingen an die Rippenplatten gespannt.
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Im Vordergrund ist die gelbe Markierung an der
Schwelle zu sehen, die das Lochmass von der alten Schwelle übernommen
hat. Die Platten sind noch nicht ganz mittig auf der Schwelle
positioniert, sie muss noch etwas verschoben werden. Dazu nehmen wir den
kleinen Hammer links oben im Bild. |
| Ist die Schwelle positioniert, werden die Löcher
für die Schwellenschrauben gebohrt und das entstehende Bohrmehl
wird abgesaugt. Danach wird die Plattze verschraubt und vor dem Bohren
der restlichen Platten wird die Spur nachgemessen und gegebenenfalls
korrigiert. Gerade hier im Herzstückbereich geht es um Millimeter. |
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Und wenn die Schwelle drin ist, wird die nächste
ausgegraben und der Schotter gleich zwischen die bereits fertigen
Schwellen gefüllt und mit dem Stopfpickel grob unter die Schwellen
gestopft. |
| Eine Arbeitserleichterung ist dieses Eisen, mit dem
der Schotter gelockert und auf die Schottergabel geschoben werden kann.
Gerade hier ist sehr wenig Platz zwischen den Schienen, um den Schotter
nur mit der Schottergabel auszuräumen. |
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[ Letzte Aktualisierung 14.07.2026 Gerald Stempel ]