Infrastruktur aktuell


Hier wird aktuell über Bauarbeiten und die Instandhaltung unserer Eisenbahn Infrastruktur berichtet. Diese Seite wird ein Mal im Monat aktualisiert, immer so um die Monatsmitte.

Damit diese Seite nicht zu groß wird, werden die Berichte jahresweise archiviert.

Folgende Berichte der zurückliegenden Jahre sind verfügbar:

Oktober 1996 bis September 1997
Oktober 1997 bis September 1998
Oktober 1998 bis September 1999
Oktober 1999 bis September 2000
Oktober 2000 bis September 2001
Oktober 2001 bis September 2002
Oktober 2002 bis September 2003
Oktober 2003 bis September 2004
Oktober 2004 bis September 2005
Oktober 2005 bis September 2006
Oktober 2006 bis September 2007
Oktober 2007 bis September 2008
Oktober 2008 bis September 2009
Oktober 2009 bis September 2010
Oktober 2010 bis September 2011
Oktober 2011 bis September 2012
Oktober 2012 bis September 2013
Oktober 2013 bis September 2014
Oktober 2014 bis September 2015
Oktober 2015 bis September 2016
Oktober 2016 bis September 2017
Oktober 2017 bis September 2018
Oktober 2018 bis September 2019

Wer also die Entwicklung in diesem Zeitraum nachlesen will, kann dies jederzeit tun.

Hier gehts mit dem Bericht vom Oktober 2019 weiter.


Finanzierung der Neubaustrecke

EU-Kommission, Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Die Finanzierung der Neubaustrecke könnten wir als Verein nicht allein aus eigenen Mitteln stemmen, das geht nur durch diverse Förderprogramme.
Den Löwenanteil an der Förderung der Neubaustrecke haben die EU-Förderprogramme Leader+ (Förderung des Streckenabschnitts von der Sägmühle bis zum Bahnübergang vor Iggenhausen) und Leader (Folgeabschnitt bis zur Egau-Brücke hinter Iggenhausen).
Weitere Fördermittel erhalten wir vom Land Baden-Württemberg und den Kommunen, den Rest müssen wir als Verein beisteuern. Unseren finanziellen Beitrag steuern wir über unsere Gleisbausteinaktion bei, dazu kommen noch umfangreiche Eigenleistungen, wie hier in den Bauberichten beschrieben.


Weitere Informationen auf diesen Seiten:

Ein Landkartenausschnitt einer Vermessungskarte von 1956, die die im Bau befindlichen und geplanten Streckenabschnitte zeigt.
Der Gleisbau , das verwendete Material, technische Informationen und Bilder von der Strecke, den Bauarbeiten und den Arbeitsabläufen.

Der Stand im Oktober 2019

Vor dem Bahnhof Katzenstein wurde in den bereits ausgehobenen Rohrgraben ein Entwässerungsrohr eingebaut und der Graben wieder verfüllt. Es fehlt nur noch die Gestaltung des Einlaufs. Davon gibt es hier ein paar Bilder.

Für das Ausziehgleis und spätere Streckengleis nach Dischingen hinter dem Bahnhof Katzenstein wurde an drei Tagen der Bahndamm hinter dem Katzenbach aufgeschüttet, genaueres dazu im Bildbericht.

Der Bahnhof Katzenstein besaß früher eine gemauerte Wartehalle, die inzwischen aber längst verschwunden ist. Auch diese Wartehalle wird wieder aufgebaut, und zwar mit Unterstützung einer Initiative der Neresheimer Bahnhofswirtin und einiger Stammgäste. Das Fundament ist inzwischen fertig. Dieser Wiederaufbau wird auf einer eigenen Seite dokumentiert.

Des weiteren wurde ein Teil der kürzlich verlegten Gleise eingeschottert und an den Weichen für den Bahnhof Katzenstein weiter gearbeitet.


Der Stand im November 2019

Der letzte Monat war weiter geprägt von umfangreichen Erdarbeiten im Bahnhof Katzenstein. Der Bahndamm für das Ausziehgleis und spätere Streckengleis nach Dischingen hinter dem Bahnhof Katzenstein wurde inzwischen fertig gestellt. Das eigentliche Bahnhofsgelände wird nun auch aufgeschüttet, um die Bahnhofsgleise exakt in die Waagerechte zu bekommen. Genaueres dazu gibt es wieder im Bildbericht.

Auch wenn die Erdarbeiten viele Arbeitskräfte binden, zeitweilig arbeiteten 10 Leute auf der Baustelle, hat sich dennoch ein zweiters Team um die Vegetationskontrolle gekümmert und hat die Bahndämme gemäht, auch dort, wo erst im Sommer die Gleise verlegt wurden.

Ansonsten wurde weiter an den Weichen für den Bahnhof Katzenstein gearbeitet, die Radlenker müssen angepasst werden.


Der Stand im Dezember 2019

Auch dieser Arbeitsmonat war geprägt von den umfangreichen Erdarbeiten im Bahnhof Katzenstein. Das eigentliche Bahnhofsgelände ist komplett aufgeschüttet, die Arbeiten am Feinplanum mit 2% Querneigung haben begonnen. Die groben Erdarbeiten sind damit fast abgeschlossen, wenn der Bahnsteig und der Bachdurchlass gebaut werden wird es nochmals größere Erdarbeiten geben. Bisher haben wir grob geschätzt ca. 4500 Tonnen Material verbaut.
Genaueres dazu gibt es wieder im Bildbericht.

Ansonsten wurde weiter an den Weichen für den Bahnhof Katzenstein gearbeitet.


Der Stand im Januar 2020

Die Erdarbeiten im Bahnhof Katzenstein sind fürs erste abgeschlossen. Das Feinplanum für Gleis 1 ist fertig und ein grosser Teil der Fläche für das Gleis 1 ist aufgeschottert. Auf dem Damm vor der Bahnhofseinfahrt wurden wieder die Schwellen ausgelegt und die letzten vier vorbereiteten Gleisjoche verlegt, die schon an der Baustelle lagerten. Bis zur Einfahrweiche des Bahnhofs Katzenstein fehlen jetzt nur noch ein bis zwei Joche. Allerdings müssen wir, um diese und die weiteren Schienen für den Bahnhof zu gewinnen, erst wieder dreischienige Joche im Bahnhof Neresheim zerlegen.

Dazu gibt es auch wieder ein paar Bilder.

Die Weichen für den Bahnhof Katzenstein gehen nun ihrer Fertigstellung entgegen. Drei der vier Radlenker für die Weichen 1 und 2 wurden bereits angefertigt und eingebaut, die Stelleinrichtungen sind noch in der Werkstatt, sind aber fast einbaufertig.


Der Stand im Februar 2020

Die Weichen 1 und 2 für den Bahnhof Katzenstein habe inzwischen ihre Stelleinrichtungen erhalten und auch der letzte Radlenker wurde angefertigt und eingebaut. Davon gibt es wieder ein paar Bilder.
Dann wurden die Weichen in ihre Grossteile zerlegt und zur Verladung bereit gelegt.
Auf dem freigewordenen Montageplatz wurden dreischienige Joche zur Zerlegung bereitgelegt und von einem Teil der Mannschaft in Arbeit genommen.

Der Rest der Mannschaft widmete sich dem alljährlichen Vegetationsrückschnitt. Um an der Neubaustrecke überhängende Äste zu entfernen, die wir vom Boden aus nicht mit unserer Stangensäge erreichen können, haben wir uns für einen Tag einen Hubsteiger gemietet, mit dessen Hilfe wir vom parallel laufenden Radweg aus diese Äste bis in 15 Meter Höhe schneiden konnten. Dadurch konnten diese Bäume erhalten werden. Einige nicht mehr standfeste Bäume mussten hingegen ganz gerodet werden.
An der Bestandsstrecke ist der Rückschnitt inzwischen abgeschlossen, an der Neubaustrecke steht uns noch der Hang bei Iggenhausen und einige Hecken beim Härtsfeldsee bevor.


Der Stand im März 2020

Der Vegetationsrückschnitt ist inzwischen abgeschlossen und das Schnittgut wurde auch schon grösstenteils abgeräumt.

Dadurch wurden wieder mehr Kapazitäten für den Gleisbau frei. Die bei der Jochzerlegung gewonnen Schienen und Schwellen wurden sortiert und die Schienen für den weiteren Gleisbau vorbereitet. Die letzten zwei Joche für den Einbau vor der Weiche 1 in Katzenstein wurden auf die Baustelle gefahren, weitere Joche für das Gleis 1 in Katzenstein wurden ebenfalls schon vorbereitet. Auch Schwellen, die schon gesägt, aber noch in der Spur zu eng waren, wurden umgeplattet und werden nach Einbau der Weiche 1 nach Katzenstein gefahren.
Am 14. März war es dann soweit, die letzten beiden Joche vor der Weiche 1 wurden eingebaut und die Zungenvorrichtung der Weiche wurde verladen, nach Katzenstein transportiert und eingebaut. Wie das ablief zeigt der aktuelle Bildbericht.


Der Stand im April 2020

Die letzten Wochen standen ganz im Zeichen von Corona. Einerseits hatten einige unserer Aktiven durch Kurzarbeit oder Schichtbetrieb mehr Zeit, andererseits fielen einige auch wegen vorsorglicher Quarantäne aus.
Dazu kommt, daß wir nicht mehr so arbeiten können, wie wir es gewohnt sind. Das Motto heisst Abstand halten, was manche Arbeiten ziemlich in die Länge zieht. Zum Beispiel die Montage eines Laschenstosses ist eigentlich eine Sache von fünf Minuten, einer setzt die Laschen und hält sie fest, einer steckt die Schrauben und setzt die Muttern und einer korrigiert mit der Winde die Schienenhöhen falls erforderlich. Wenn das jetzt Einer alleine machen muss dauert das mehr als doppelt so lang und die Anderen stehen solange rum und können nix tun, denn wenn die beispielsweise schon anfangen würden, die Schwellen an die Schiene zu schrauben, würden die noch nicht fixierten Laschen unter Umständen wieder rausfallen und wenns ganz blöd läuft, könnte sich der damit Beschäftigte verletzen.
Aber trotz dieser Coronabedingten Einschränkungen ging es doch weiter, wenn auch nur mit gebremstem Schaum.

In Neresheim wurden kurze Schienenstücke geschnitten und angespitzt, diese werden mal die Bahnsteigkante im Bahnhof Katzenstein halten.
Auch Schienen und Schwellen wurden weiter vorbereitet. Unsere Säge- und Bandagierstrasse zum Einkürzen der dreischienen-Schwellen haben wir jetzt in einem Holzschuppen aufgebaut, da kann sie stehen bleiben und die Rüstzeiten zum Auf- und Abbau entfallen. Durch die beengte Aufstellung können dort zwar nur 2 Personen arbeiten, dafür können die durch Corona erforderlichen Abstände eingehalten werden. Und man kann so nebenher immer wieder ein paar Schwellen herstellen.

Im Bahnhof Katzenstein gab es auch wieder Fortschritte, die Weiche 1 ist jetzt fast fertig montiert und das Gleis 1 wurde auch schon vorgestreckt
Details wieder wie gewohnt im aktuellen Bildbericht.


Der Stand im Mai 2020

Die Hauptarbeiten des letzten Monats konzentrierten sich wieder auf den Bahnhof Katzenstein. In Neresheim wurden Schienen und Schwellen vorbereitet, im Bahnhof wurde das Planum für Gleis 1 und Weiche 3 fertiggestellt, Schwellen und Gleise verlegt, die Weiche 1 fertiggestellt und für die Bahnsteigkanten die angespitzten Schienen eingerammt und mit Betonplatten als Bahnsteigkante versehen. In Vorbereitung einer künftigen Bahnsteigbeleuchtung wurde vom Fundament der Wartehalle bis zum Standort des ersten Lichtmasten auf dem Bahnsteig ein Leerrohr im Boden verlegt. Details wieder wie gewohnt im aktuellen Bildbericht.

Aber nicht nur am Bahnhof Katzenstein wurde gearbeitet, ein Trupp sammelte noch das ganze Stammholz, das über den Winter angefallen ist, ein und entfernte jede Menge Felsbrocken aus dem Bahndamm, die beim Mähen immer wieder im Weg waren.
Der erste Bahnübergang in Iggenhausen, der ständig mit abgeschwemmtem Wegesplitt zugespült wurde, wurde von einer beauftragten Fremdfirma gerichtet, asphaltiert und hat eine Ablaufrinne auf der Bergseite erhalten, die dem zuspülen der Rillen ein Ende bereiten soll.


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[ Letzte Aktualisierung 15.05.2020 Gerald Stempel ]